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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Der Rückzug der katholischen Armee war eine Folge davon.Der Verlust der Ostrcichcr und Vaiern soll 3000 Mannin der Schlacht und 1000 Mann auf dem Rückzug be-tragen haben, so daß dieser Lechübergang als ein vollstän-diger Sieg über die Tillysche Armee zu betrachten ist.Tilly selbst starb vierzehn Tage darauf in Ingolstadt anseiner Wunde.

Anfänglich weiß man nicht recht was man aus die-sem Lechübergang in strategischer Rücksicht machen soll.Warum ging Gustav Adolph nicht weiter oberhalb über?oder vielmehr warum machte er nicht einen Versuch dazu?Alle Schriftsteller sagen die Stellung Tillys verschloßBaiern, Gustav Adolph mußte sie also forciren; aber aufwelche Art dieser eine Punkt ein ganzes Land verschließenkonnte erklärt kein Schriftsteller, weil sie einer dem andernNachschrieben. Wenn man sagen wollte man besaß damalsdie Kunst des Turnirenö noch nicht, so würde man sichnur lächerlich machen; daß man einem Hindernisse ausdem Wege geht ist dem Menschen schon Instinkt und esist nur die Erbärmlichkeit unserer Theorienschreibcr die dieIdee des Turnirens so genial gefunden hat. Wahrschein-lich erkannte Gustav Adolph die feindliche Stellung alsschwach und das Vertrauen welches Tilly in diese Stel-lung setzte als ««gegründet; dies schien ihm also eine vor-züglich günstige Gelegenheit zu sein um den Tilly zu schla-gen ehe er sich mit Wallenstein vereinigt haben würde.Die Vermuthung daß Tillys Stellung schwach gewesensei mag Manchem ein starkes Paradoxon zu sein scheinen,und es ist hin nicht der Ort uns in eine ausführlicheErörterung darüber einzulassen, weil der Gegenstand eintaktischer ist; wir wollen aber doch unsere Idee.andeute,».