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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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bei Philippsburg über den Rhein zurück und von da nachdem Ober-Elsaß- Die Schweden konnten sich nun durchWerbungen verstärken und, vereinigt mit dem Herzog vonWürtemberg, den 22. August 10,000 Mann stark, beiStraßburg über den Rhein gehen. Sie nahmen Osten-burg sogleich ein, belagerten Frankenthal, was den 3. No-vember fiel, und blokirten Heidelberg. Der Rest der öst-reichischen Truppen wurde in die Städte und Festun-gen verlegt-

In Sachsen hatten die Östreichs den Krieg vonSchlesien und Böhmen aus in die Lausitz gespielt, wo sichdie Sachsen unter Arnheim im Monat Juni und Julimit abwechselndem Glücke herumschlugen. Mitte Juliwandte sich Arnheim nach Schlesien, um den Krieg in dasfeindliche Land zu spielen. Er nahm den 17. Juli Groß-Slogan mit stürmender Hand und rückte hierauf in dieGegend von Lüben und Goldberg vor, mußte aber wiederzurück, um den 8. August die Verstärkungen brandenburgi-scher und schwedischer Hülfsvölker unter dem Obersten Du-val an sich zu ziehen. Er war nun 16,000 Mann stark.Die Östreichs unter Don Balthasar de Maradaö hatten1-1,000 Mann bei Löwenberg rc. zusammengebracht. Arnheimaber war in seinen Operationen so glücklich, daß er ste inlauter kleinen, ihnen nachteiligen Gefechten die Oder auf-wärts und fast ganz aus Schlesien hinausdrängte; so daßer sich zu Ende des August zum Herrn des platten Lan-des und im Oktober auch der bedeutendsten festen Plätzevon beinahe ganz Schlesien sah, als er auf des Kurfür-sten wiederholten Befehl nach Sachsen aufbrechen mußte.

Hierher war Holk schon Anfangs August mit 6000Mann von Wallenstein dctachirt worden, um eine Diver-sion zum Besten Schlesiens zu machen. Er war in den