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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Das Beste geschah in Schwaben durch den HerzogBernhard von Weimar. Seine Unternehmungen gegenden Überrest katholischer Truppen waren mit so vielemErfolg begleitet, daß er sogar an die Eroberung Tyrolsdenken durfte und an einen Anfall der östreichischen Lan-der von dieser Seite. Die Wegnahme von Füssen, dasstch durch Vcrrätherei der Besatzung ergab, war ein glück-licher Anfang dazu, als er Anfangs August zur Armee desKönigs nach Franken abgerufen ward.

Am Mittel-Rhein geschah sehr wenig. Horn hattedie schwedische Macht im Monat März verstärkt; er halfden Franzosen Coblenz im Juni und Trarbach im Juliwegnehmen, worauf der Krieg hier vor der Hand beendigtwar, weil die Spanier stch ins Lupemburgsche zurückzogenund ihre Truppen vom Mittel-Rhein wegnahmen, umMontecuculi am Ober-Rhein damit zu verstärken-

Dieser hatte den Auftrag erhalten die noch am Ober-Rhein befindlichen katholischen Truppen zu vereinigen unddamit für die Sicherheit von Dreifach und andern Festun-gen am Rhein zu wachen. Nachdem er 3000 Mann al-ter und sehr guter Truppen versammelt hatte, sah er sichaus Mangel an Geld zu ihrer Besoldung genöthigt, Ein-fälle in das Badensche und Würtcmbcrgsche zu thun. DerHerzog von Würtembcrg brachte zwar 7000 Mann zu-sammen; da dies aber undiöciplinirtes Landvolk war undstch auch nur sehr wenig Kavallerie dabei befand, so mußteer den Feldmarschall Horn um Beistand bitten. Hornrückte im August mit dem einen Theil der schwedischenVölker an den Ober-Rhein, wahrend Oxensticrna mit denübrigen nach Franken ging. Am 16. August schlug Horn1000 Mann kaiserlicher Kavallerie bei Wiöloch, als sieden Ort entsetzen wollten. Die Kaiserlichen gingen hierauf