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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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nen wirklichen Angriff auf den Posten von Burgstall.Das Gefecht war sehr ernstlich und dauerte bis zum Abend.Die Schweden verloren in den vielen vergeblichen Stür-men 2000 , die Kaiserlichen 1000 Mann.

Nachdem Gustav Adolph noch vierzehn Tage beiNürnberg verweilt und sein Heer dem Ungemach vonMangel und Krankheiten ausgesetzt hatte, in der Hoff-nung Wallcnstein, dessen Heer sich in derselben Lage be-fand, an Ausdauer zu übertreffen, brach er endlich den8. September auf. Beide Armeen hatten durch die vielenGefechte, besonders aber durch Krankheiten, einen fast un-glaublichen Verlust erlitten. Nach allen Geschichtschreibernbelief sich derselbe an 20,000 bei jeder derselben (?) *)-Gustav Adolph ließ 5000 Mann **) Besatzung unter Knip-hausen in Nürnberg und zog sich nach Neustadt an derAisch auf der Straße nach dem Main zurück. Hier blieber bis zum 13. stehen in der Erwartung daß Wallensteinetwas gegen Nürnberg unternehmen werde. Da diesersich aber mit einer bloßen Aufforderung begnügte, den13. September selbst aufbrach und nach Forchhcim, aufder Straße nach Sachsen, marschirtc: so ließ GustavAdolph den Herzog Bernhard mit einem starken Beob-achtungö-Corps an dein Main zurück und ging mit derHauptarmce nach Dünkelsbühl Hier erfuhr er daß dieBaiern etwas gegen Rain unternehmen wollten, wor-auf er nach Donauwerth und den 25. September ***) über

*) Wenn die schwedische Armee nur n>,ooo Mann stark in das La-ger von Nürnberg einrückte und ihren Hauptersatz nur scchsnndzwanzig Tagevor dem Abmarsch erhielt, so erscheint die Angabe von 20,000 MannVerlust sehr hoch z„ Hin. D. Hcrausg.

**) Nach Anderen 4500 Mann. D- Heransg.

***) In der Macht zui» 26. L>. Heransg.