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Lützen vor und nahm seine Stellung unmittelbar an derStraße nach Leipzig. Gustav Adolph war von Nanm-burg in der Absicht aufgebrochen, sich mit dem Kurfür-sten von Sachsen zu vereinigen. Die Stellung Wallen-sieins und die Entsendung des Pappcnheimschxn Corps,welche Gustav Adolph erfuhr, veranlaßten ihn, nachdemer gleichfalls den 5. November in der Gegend von Lützengegen Abend angelangt war, den 6. Wallcnstein anzu-greifen. In dieser berühmten Schlacht ist es, wo Gu-stav Adolphs Operationen mit seinem Leben ein plötzlichesEnde fanden.
Gustav Adolph hatte die Idee, sich in Deutschlandselbst ein großes KriegSthcater zu bilden, worin er der un-geheuren Basis der ganzen östreichischen Staatcnmasse Frontbieten konnte. So wollten es seine politischen Zwecke, dieeine dauernde Existenz in Deutschland verlangten. DieseIdee geht aus dem Gange seiner Unternehmungen deutlichhervor; er hat sie beständig vor Augen gehabt und durchsie veranlaßt würde er wahrscheinlich die Sicherung desOber-Rheins durch die Eroberung des Elastes zum vor-züglichsten Gegenstand seiner nächsten Operationen gemachthaben; denn dahin mußte sein Streben schon gerichtet seinals er sich aus der Gegend von Mainz mit der Haupt-armee nach Franken wandte und nicht zugeben wollte, daßdie Franzosen sich des ElsastcS bemächtigten.
Wegen dieser großen Idee vorzüglich, die Licht undEinheit in die mannigfaltigen Operationen seiner drei Feld-züge tragt, darf man sagen, befand er sich auf dem näm-lichen Standpunkte, auf welchen uns die Ausbildung die-ses Ideenkccises anderthalb Jahrhundert später gestellt hat-Was er und sein Zeitalter vor uns voraus haben ist schon