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Adolph durch die Idee seiner Größe unendlich stark aufdie Gemüther der deutschen Fürsten gewirkt hatte. Erbetrieb ein Geschäft was weit die Gränzen seiner Kräfteüberstieg/ wie der Kaufmann durch bloßen Kredit. — Mitihm starb dieser Glaube*)/ und mit dieser einzigen Ideehörte/ trotz aller reellen Beständigkeit/ die Wirkung derMaschine plötzlich auf. — Wir machen diese Bemerkung/wie man steht/.blos um unsern Glauben an die großeHerrschaft der Vorstellungen in der politischen und mili-tairischen Welt von Neuem zu rechtfertigen.
Die Sache der Schweden wurde in Deutschland nachGustav Adolphs Tode so schlecht unterstützt/ daß die Ver-bindung der Theile zu einem allgemeinen Kriegötheakcrganz aufhörte. Die Generale wurden genöthigt auf ihreeigene Sicherheit bedacht zu sein, und konnten nicht mehran gegenseitige Unterstützung denken; es hörten also alleVortheile einer systematischen Eroberung auf, wie manGustav Adolphs Feldzügc nennen muß. Gleichwohl erhiel-ten sich Banner, Herzog Bernhard von Weimar, Torsten-sohn und Wrangel nacheinander noch sechszchn Jahre inDeutschland; der Krieg gewann wieder die Gestalt welcheihm Manöfeld und Christian von Braunschweig vor derSchweden Zeit gegeben hatten; die Generale streiften voneinem Ende Deutschlands bis zum andern.
Man hat bisher stets geglaubt die Fähigkeit so ohneeigentliches Kriegsthsatcr und man kann sagen, so ohneStaat den Krieg zu führen, sei nur einer Zeit eigen, da
°) Allerdings starb mit ihm dieser Glaube, weil der Glaube, um denes doch eigentlich galt, mit keiner andern Person, in dem Maaße idcntist-cirt war, als den, König. D. Herausg.