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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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man mit so kleinen Armeen auftrat. Dies ist zum Theilwahr; auch ist es wahr, daß der Mangel an Basis dieArmeen in ihren Operationen aufs Äußerste schwächte, sodaß sie kaum ihre eigenen elenden Körper fortschleppenkonnten und genöthigt waren auf jede positive ThätigkeitVerzicht zu thun. Allein die Armeen der damaligen Zeitobgleich sie im Durchschnitt mw etwa ein Drittheil sostark waren, wie die unfrigcn, mögen doch nicht viel weni-ger verzehrt haben. Denn man denke nur an die MengeKavallerie die sie hatten und die sich bei den Östrcichernzur Infanterie gewöhnlich verhielt wie 1:1; an die Mengeder Pferde und Menschen bei der Kavallerie, da fast jedereigentliche Reiter noch ein Handpferd und zu diesem Pferdeeinen Junge hatte; an die Menge des Trosses welchediese Armeen oft mit sich führten und endlich daran, daßsie keinesweges gewohnt waren, Menschen und Vieh mitder bis zum Darben gesteigerten Ökonomie zu ernähren,womit dies heut zu Tage geschieht*). — Wenn aber auchalle diese Rücksichten jene, von so vielen Schriftstellernbis zum Überdruß wiederholte Bemerkung in ihrer ganzenStarke stehen ließen, so würde doch daraus weiter nichtsfolgen, als daß die Armeen, wenn sie größer gewesen wa-ren, noch unstätcr gewesen sein würden, keinesweges aberdaß sie nicht hatten epistiren können. Freilich kann Nie-mand das Übergewicht einer Armee läugnen die aus ge-sicherten Magazinen lebt, wahrend die entgegenstehende ihr

°) Man ficht auch hieraus, daß diese Arbeit einer früheren Zeit an-gehört; denn von einem systematischen Darben kann in der preußischenArmee, seit ihrer Restauration nach dem Jahre 1806 und auch in viele»andern Armeen nicht mehr die Rede sein. D. Herausg.