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Brod suchen muß wo die Natur cS hingelegt hat; allein ^dies Übergewicht dauert nur so lange, als dies Verhältnißdauert. Eine Armee aber, die keine Magazine hat, wirdden Krieg in ein solches Land zu spielen suchen, wo derFeind mit ihr in gleichem Fall iß. Es fragt sich, kannsie das? — Sie kann es nicht, wenn die Kriegstheaterdes Gegners so liegen, daß sie schlechterdings jeden, aufseinen Staat geführten Stoß, auffangen; daß sie es aberdeswegen nicht könne, weil sie ohne Magazin und Basisnirgends hingehen dürfe ohne von dem Hunger unmittel-bar bekämpft zu werden, ist ein Vorurthcil der Pedanterie.
Wer einen Blick auf Deutschland wirft, sieht augenblick-lich, wie viel Spielraum hier überall für die Invasionbleibt, da so wenig Festungen und so wenig militairischeOrganisation der Grenzen sich derselben entgegenstellen. —
Eö ist nicht zu läugnen, daß in einem solchen Kriege dieHerrschaft der moralischen Größe über die physischen Mas-sen am größten ist. — Wer also des eigenen HcerdesSicherheit, die Freiheit, Würde und Selbstständigkeit sei-nes Staates zu schützen hat; wer das Gefühl einer männ-lichen Kraft im Busen seines Volkes weiß; wer einenGegner hat, der es nicht gewohnt ist bekämpft zu wer-den; wer dem Gegner, bei der innern Gestaltung seinesHeeres, durch Präcision und Schnelligkeit und Ordnungin dem Gebrauch, diesen Kampf in einer neuen Gestaltanbieten kann; wer nur Armuth an talentvollen Führernleiden würde, wenn er sich in einer außerordentlichenZeit gar nicht von den gewöhnlichen Wegen entfernenwollte; wem endlich, da er das Schwert ergreift, auchder ruhige Bürger in seines Daseins friedlichem Wirken,freudigen Beifall ruft; der Fürst, dem er muthig die