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sum und Oldenzaal; im November belagert und nimmter Lingcn.
(1598.) Im Mai schließt Heinrich IV. Friede mitSpanien. Der Erzherzog Albrecht reist im Septemberzu seiner Vermahlung nach Spanien. Der Kardinal An-dreas Doria übernimmt die Statthalterschaft und derAdmiral Mcndoza den Oberbefehl. Im September stirbtPhilipp II. Neue Empörungen unter den spanischenTruppe«/ die Mcndoza stillt. Er geht im September ander Spitze von 22,000 Mann über den Rhein und nimmtOrsoi. Moritz mit 8000 Mann nimmt eine feste Stel-lung auf dem Geldrischen Werder. Im Oktober belagerndie Spanier Rhcinbergen und nehmen es; ebenfalls meh-rere kleine deutsche Städte/ worauf ste auf deutschen Bo-den die Winterquartiere beziehen.
(1599.) Die Spanier machen vergebliche Versuchesich NimwegenS und Bredas durch Verrätherci zu bemäch-tigen. Mcndoza mit 15,000 Mann nimmt im Mai Cre-vccoeur, belagert Bommel und hebt im Juni die Belage-rung auf. Die Spanier erbauen die Andreas-Schanzeauf der Spitze zwischen Waal und Maas. Prinz Moritznimmt Deutichem. Ein deutsches Heer von 15,000 Mannrückt unter dem Befehl des Grafen Simon von der Lippean den Rhein, belagert Rceö vergeblich und geht ohneErfolg wieder auseinander. Auch Mcndoza unternimmtnichts weiter. Im September kehrt der Erzherzog Al-brecht zurück.
(1600.) Im Januar nehmen die NiederländerWachtendonk. Aufruhr unter den spanischen Truppen,besonders in den Besatzungen von Crcvecoeur und derAndreas-Schanze. Prinz Moritz benutzt ihn, um diesebeiden Forts anzugreifen, die sich ihm auch im Mai vcr-