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kaufen, so daß die Besatzungen in niederländischen Diensttreten, die Andreas-Schanze aber nicht eher als nach ei-nem tapfern fast sechöwöchcntlichen Widerstand unter ihremElctto*). Prinz Moritz will den Aufruhr der spanischenSoldaten ferner benutzen, um mit 15,000 Mann in West-flandern aufzutreten und Nicupoort und Dünkirchcn an-zugreifen. Widrige Winde verhindern ihn in See zu ge-hen; er segelt daher die Scheide hinauf und landet beiSas van Gent und marschirt nach Nieupoort. Er wirdgegen seine Erwartung von den Einwohnern Flandernsschlecht aufgenommen und eben so »»vermuthet rückt derErzherzog schnell an der Spitze von 12,000 Mann zumEntsatz heran. Den 3. Juli greift der Erzherzog denPrinzen Moritz an den Dünen zwischen Ostcnde und Nicu-poort an; er verliert eine blutige Schlacht. Mcndozaselbst wird gefangen. Moritz benutzt den Sieg nicht undes glingt selbst den Spaniern die Besatzung von Nieu-poort zu verstärken, so daß Moritz sich genöthigt sieht,die Belagerung aufzuheben und sich zu Ostcnde wiedereinzuschiffen.
(1001.) Neue Empörung der spanischen Truppen- —Zurüstungcn zur Belagerung von Ostcnde. Prinz Moritz,um die Spanier davon abzuziehen, belagert Nheinbcrgcn.Graf Berg mit 7000 Mann will es entsetzen, findetaber das niederländische Lager zu stark. Rheinbergen fälltden 30. Juli. Im Juli rückt Erzherzog Albrecht mit18,000 Mann vor Ostendc. Carl v. d. Noot befiehlt inder Festung. Bald kommt eine Verstärkung unter FranzVcre, der den Oberbefehl übernimmt. Im November
') Dieser sclbstcrwählte Hauptmaiiii hieß nach Einigen Calrice.
D- HcrauSg.