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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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162
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Werken untermischt- Sie hatten einen Vorgrabcn vonsechs Fuß Tieft/ dann eine fünf Schritt breite Bande !

schachbrettförmig gelegter Wolfsgruben zwischen denen sich !

Sturmpfähle befanden und dicht dahinter den eigentlichen I

Graben von neun Fuß Tieft mit einer entsprechenden Bruß- ^

wehr. Das Alles war offenbar mehr geeignet die feind-liche Kavallerie, als die Infanterie abzuhalten. Turcnnewählte die Seite welche von Condä die entfernteste war,auf welcher sich die Spanier befanden und wo das Lagerohnehin einen hervortretenden Bogen machte; er bestimmte,daß der Angriff in einer ununterbrochenen Fronte gesche-hen sollte, damit nicht einer den andern tm Stich lassenkonnte; er wählte die Nacht, damit der Feind die Seitedes Angriffs nicht unterscheiden konnte, und er ließ aufdrei andern Seiten falsche Angriffe machen, um ihn irre >zu führen. Diese Dinge sah er als die Hauptsachen an;das Detail des Vorrückens überließ er dem OberstenPuiscgur, der dazu eine umständliche Disposition entwarfDa die französische Armee eigentlich aus drei Armeen be-stand, davon Turcnne nur die eine kommandirtc, die Mar-schälle la Fette und Hocquincourt die beiden andern, dieseMarschalle sogar älter waren wie er, und er nur in soferndas Ganze leitete, als diese Marschälle wohl wußten, daßder Hof das größte Vertrauen in ihn hatte, so kann mandie französische Armee in ihrem Vorrücken zu diesem Sturmwie drei nebeneinander vorgehende getrennte Kolonnen be-trachten. Das Centrum unter Turcnne brach zuerst indie Linien ein; wie es dabei recht zugegangen ersieht manaus den Beschreibungen nicht, es ergicbt sich nur Folgen-des als Resultat:

1. Die französische Infanterie scheint ziemlich zaghaftgewesen zu sein, welches daher rührte, daß »»an vor-