107
kündeten hatten eine andere Schlachtordnung Auf deinrechten Flügel und in der Mitte stand die Infanterie jmersten Treffen; die Kavallerie in zwei Treffen dahinter.Anf dem linken befand stch Condü mit der französischenKavallerie/ ohne Infanterie vor sich zu haben in vier Tref-fen und in einem durch Graben zerschnittenen TerrainEine wahre Armecführung fand bei den Verbündeten nichtstatt, denn Condü führte nur seine Truppen an und gingmit seiner Kavallerie wie ein braver Degen drauf, warauch Anfangs glücklich, mußte aber dann dem allgemeine»;Erfolge weichen.
Die Verbündeten wurden fast ganz zerstreut und ver-loren 4000 Gefangene.
23. Die vielen Belagerungen dieser Kriege,welche das ganze strategische Handeln ausmachen, zeigt auchdieser Fcldzug unter andern deutlich. Er fangt mit derBelagerung von Dünkerke an, die Verbündeten wollen eöentsetzen, das hat die Schlacht an den Dünen zur Folge;nach dieser sehen stch die Verbündeten außer Stand dasFeld zu halten, sie lösen ihre Armee auf und verlegen siein die festen Platze. Nun nimmt Turenne nach mehr oderweniger kurzen Belagerungen nach und nach Dünkirchen,Bergueö, Dixnmyde, Gravelingcn, Oudenarde und Ppern.Außerdem ohne Belagerung Menin, Grammont und Ninove.
2^i. Die Besatzungen der Festungen waren mei-stens sehr schwach an Infanterie; die starken Mischen1000 und 2000 Mann, dagegen unverhältnißmaßig vielKavallerie, närnlich selten viel weniger als Infanterie.
§. 12 -
(1668.) 25. Die Starke der Heere nimmt un-ter Ludwig XIV. mit einem Male beträchtlich zu. Indenr Kriege unter Mazarin der mit dein Pyrenäenfrieden