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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Brandenburger haben Anfangs Januar Werk belagert; sieheben den 17. bei Annäherung der Franzosen die Belage-rung auf. Turcnne ist am 20, Januar mit der Haupt-maste seiner Armee über den Rhein gegangen uttv rücktmit seiner Spitze bis Lüncn. Hierauf versammelt der Kur-fürst die verbündeten Armeen bei Lippstadt und geht ihmentgegen. Er ist nicht abgeneigt dem Marschall Turennceine Schlacht zu liefern, der bis nach Dortmund ausweichtund sich verschanzt; allein der General Bournonville wel-cher die Östreichcr an der Stelle des krank nach Wien ge-gangenen Montecuculi kommandirk, scheint nicht dazu ge-stimmt zu haben; vielleicht halt sich auch der Kurfürst mitseinen durch das viele Hin- und Hcrziehn zu Grunde ge-richteten Truppen, die sehr an Krankheiten gelitten hatten,nicht mehr stark genug. Genug es wird nichts' aus derSchlacht und'der Kurfürst geht nach Härmn zurück.Turennc hat den 2. Februar Unna belagert und den ü.eingenommen. Mitte Februar gehen die Verbündeten, dienoch einige Tage bei Soest und Hamm verweilt, wieder'auseinander, der Kurfürst über Lippstadt nach Bielefeld(Sparemberg), die Ostrcicher nach Paderborn. Den Kur-fürst thut Friedensvorschläge. Ehe die Unterhandlungenaber eingeleitet und beendigt rverden, rückt Turennc weitervor, den 26. Februar, nach-Soest. Die verbündeten Ar-meen müssen sich wieder versammeln und gehen den 3. Märzbei Minden über die Weser; die Östreichernach dem Hil-deshcimschen, der Kurfürst bleibt im Mindcnschen.

Während Turennc eine Spitze gegen die Weser vor-treibt mit der er den 4. März diesen Fluß bei HöxtcrPassirt, versammeln die Herzöge von Braunschweig undHannover 18,000 Mann im französischen Interesse an derLeine. Der Kurfürst sieht sich nun genöthigt , auch dasix 12