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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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176
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dann endlich bei Flörshcim über eine Brücke , die sie da-selbst schlagen und fangen nun, weil der Kurfürst vonMainz ihnen den Gebrauch seiner Brücke abschlagt, an,ihre Brücke von Flörsheim wieder abzubrechen, um davoneine oberhalb Mainz über den Rhein zu schlagen. Daaber zu dieser letztem die Schiffe nicht zureichen, so kannman das Ganze wie eine bloße Demonstration betrachten,deren sie auch noch andere nach dem Ober-Rhein hin ma-chen, welche auch so viel wirken, daß Condü die Brückebei Straßburg abbrennen läßt.

Da der Prinz von Oranien um diese Zeit mit 8000Mann Kavallerie über die Maas gegangen ist und sich miteinem Corps spanischer Infanterie vereinigt, so geht Tu-renne Ende Novembers bei Andcrnach über den Rhein zu-rück und nach Wittlich, um sich in jedem Fall zwischenbeiden verbündeten Armeen zu befinden und dem Prinzenvon Condü nahe zu sein.

Im Dezember brechen die Verbündeten ihre Rhein-brücke wieder ab und gehen Mitte des Monats durch Hes-sen nach der Grafschaft Mark, dem Ravcnsbcrgschcn undPaderbornschen, wie es scheint in die Winterquartiere.

Der Prinz von Oranien hat den Herzog von Durasüber die Roer zurückgedrängt und sich dann Mitte De-zembers plötzlich nach Charlcroi gewandt um diesen Orteinzuschließen. Da der Marschall Humieres aus Flandernherbeikommt, so hebt er die Einschließung auf und gehtnach Holland zurück, wo Luxemburg Ende Dezembers einenvergeblichen Versuch macht, weiter vorzudringen.

Turenne geht hierauf wieder an den Rhein vor undden 8. Januar mit seiner Avantgarde bei Wesel vonNeuenz über diesen Fluß, nm den Bischof von Münsteran einem Abfall von dem Bündniß zu hindern. Die

Bran-