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Heini/ die er lieferte/ und durch gute Stellungen flößt erihnen Furcht genug ein/ um sie von einem Angriff abzu-halten und sieht sich im Stande die eine Hälfte des El-sasses gegen sie bis in das Spätjahr zu behaupten. Hier-auf/ als cr durch Verstärkungen aus Flandern ihnen auKräften fast gleich wird/ kehrt er mitten im Winter un-erwartet noch einmal auf das Kriegstheater zurück undzwingt dadurch seine Gegner/ den Elsaß wieder ganz zuräumen. Wenn man auch sagen muß, daß die Uneinigkeitder Verbündeten, Mangel an gehörigen Ober-Befehl, ihmdies alles erleichterten, so bleibt das Resultat immer einschönes Beispiel von Ausdauer und behutsamer Thätigkeit.
§. 22 .
Decken der Grenze durch unmittelbares Vorlegen undVorschieben.
In der Kriegsgeschichte Ludwigs XIV. ist das be-ständige Vorschieben, um die Grenzen des Reichs unmit-telbar zu decken am stärksten ausgesprochen. Seine Geg-ner, der Kaiser, das Reich und die Holländer hatten kei-nen so zusammenhängenden Staat, der sie dazu hätte auf-fordern und einladen können. Dazu kam, daß Lothringenund die Franche-Comtö schwache Stellen waren, wo derFeind eine ihm ergebene Einwohnerschaft fand. Aber eswar bei Ludwig XIV. fast ein Prinzip der Ehre gewor-den, die Gränzen des Reichs von jeder auch der folgenlo-sesten Insulte rein zu erhalten.
Während des ganzen Fcldzugs von 1674 z. V. istTurcnne eigentlich immer auf der Lauer, ob die östreichischeArmee welche unter dem General Souchcs au der Maasist, nicht etwas an der Mosel oder sonst wo unternimmt,dem er sich entgegenstellen muß und aus den Briefen Lud-