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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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sagen, das Gefecht von Türkheim absichtlich erst kurz vordem Abend anfing, um den Verbündeten in der NachtZeit zu lassen abzuziehen; viertens daß er sie nicht hef-tig verfolgte, damit sie nicht, wie er gegen seine Umge-düngen sagte, auf den Gedanken kommen möchten, sich inStraßburg hineinzuwerfen; welches unmöglich der wahreGrund sein konnte.

§. 20 .

Das Treffen bei Türkheim. Turenne gegen den großenKurfürsten.

1. Es ist wieder ein detachirter Posten um den mansich schlägt und wieder einer, dessen Wichtigkeit den Ver-bündeten erst im letzten Augenblick einleuchtet. Dieses Malwar es der Herzog von Lothringen der auf die Behaup-tung von Türkheim bestand.

2. Merkwürdig ist die völlig verkehrte Fronte, inder man sich auf diesem eine Viertelmeile von der Stel-lung beider Armeen entlegenen Punkt schlug.

3. Man kann diesen Angriff TurenneS wieder alsmit einer abgesendeten Kolonne von Infanterie und Ka-vallerie betrachten, womit er auf einem sehr beträchtlichenUmwege, durch eine bergige, unwegsame Gegend, den rech-ten Flügel der feindlichen Armeen, den er in Türkheimglaubte, umgehen wollte. Turenne ist ein Freund diesesMittels, denn bei Freiburg umging er bekanntlich mit sei-nem Corps den General Mercy auf eine ähnliche Weise.

§. 21 .

Das firategifche Resultat des Feldzuges.

Turenne war meistens ein Drittel schwächer als seineGegner, zuweilen auch wohl nur halb so stark. Durchseinen Ruf, durch die Treffen von Sinzhejm und Ens-