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aus dem Lager von Winden nach dem von Dettweilcr zuspät eintrafen und ihn dadurch in Verlegenheit brachten,verlor er die Geduld ganz mit ihnen und verlegte sie nachLothringen in rückwärtige Quartiere, von wo sie bald,nachdem sich zuvor noch zwei ihrer Schwadronen hattenüberfallen lassen, zu Hause gingen.
§. 21 .
Übersicht des Feldzuges von 1675 .
(1675.) Der Kaiser, welcher im vorigen Jahre dieFolgen eines schlechten Oberbefehls gesehen hatte, beschloßin diesem Jahre an die Spitze der für den Rhein be-stimmten Armeen den General Montecuculi zu stellen. DieArmee sollte größten Theils aus östreichischen Truppen undzwar aus den besten bestehen. Sie wird nachdem sie ver-sammelt war, zu 12,000 Mann Infanterie und 1-1,000Mann Kavallerie angegeben. Wie viel RcichStruppen sichdabei noch befinden mochten, und was im Laufe des Feld-zugs hinzukam, laßt sich nicht genau ermitteln. Nachdem inrMärz die Generale Dünewald und Schulz mit einem Corpsvon 1000 Mann den Versuch gemacht haben bei Baselüber den Rhein zu gehen, um in die Franchc-Comte undden Ober-Elsaß einzufallen, wozu ihnen aber der Rhein-übergang von dem Baseler Magistrat versagt wird, undnachdem französischer Seits der Marquis Vaubrun zurVergeltung bei Breisach übergegangen ist und einige kleinePlätze im Breisgau genommen hat, versammelt sich dieöstreichische Armee im April, theils bei Ulm, theils zwi-schen dem untern Main und Neckar.
Montecuculi läßt den Markgrafen von Baden miteinem Corps von 6000 Mann im VreiSgau, erlangt vomKurfürsten von Mainz, östreichische Besatzung einzunehmen