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nicht eben zu fürchten scheint. Über die Stärke beiderArmeen ist gar kein sicheres Datum vorhanden. Mauweiß nicht einmal, ob Montccuculi alle seine Kräfte ausdem Breisgau an sich gezogen hat/ und was die Franzo-sen in und bei Dreifach haben. Auch bekommen beideTheile von Zeit zu Zeit Verstärkungen. Wenn man sichauf bloße Schätzung einlassen will/ so ist Montccuculi viel-leicht 30,000 und Turcnne 25,000 Mann zu rechnen.
Als Vorbereitung zu seiner Stellungö-Veränderungsetzt Turcnne in der Nacht vom 15. auf den 16. Juliunter Graf Hamilton einen verschanzten Posten eine Vier-telstunde oberhalb Renchcnloch im Walde an diesen Flußund zwar aus dessen rechtes Ufer.
Den 18. schiebt er ein Corps von 4 Bataillons un-ter du PlessiS, welches bei Votersweyer gestanden hat,nach Urlaffcn vor. Den 19. geht dieses . Corps nach derGegend von Wachshorst. Den 20. geht Turcnne mit600 Pferden nach Rcnchen und stellt diese unterhalb die-ses Stäbchens auf, wo sie die grade Verbindung zwischenCaprara und Montccuculi unterbrechen. Turcnne selbstkehrt nach dem. Lager von Frcistädt zurück. Den 21. ver-stärkt er den Posten von du PlessiS durch die Dragoner;den 23., nachdem er einige bei Ncumühl und Wilstädtgelassene Truppen an sich gezogen hat, läßt er den GrafenLorges mit 8 Bataillons und 30 Schwadrons bei Frei-siädt verschanzt zurück und geht mit den übrigen Truppenüber Renchcn, um eine Stellung zu nehmen, eine Viertel-meile unterhalb dieses Ortes mit dem linken Flügel anden Fluß Renchen, Front gegen MontecuculiS Stellungvon Lichtenau, von der er ccwa eine und drei ViertelMeilen entfernt ist.
Montecuculi hat indeß den Plan gemacht, die Posten