von Hamilton und du Plessiö anzugreifen. Er läßt durchCaprara einige Tausend Mann von Offenburg vorgehen,um du Plessis in den Rücken zu fallen, ein Corps unterdem Prinzen von Lothringen soll ihn von vorne angreifen,ein anderes auf Hamilton marschircn, wahrend er selbstgegen Renchcnloch vorrückt und die französische Haupt-armee beschäftigen will. Diese Unternehmungen sollen inder Nacht vom 23. zum 24. Juli ausgeführt werden,also ehe Montecuculi die Ankunft Turennes in der Ge-gend von Renchen weiß.
l Der Prinz von Lothringen stößt des Morgens am24. auf Turcnne und verdankt es nur dem Nebel, daßer sich ohne Verlust zurückziehen kann. Unter diesen Um-standen wird auch aus den übrigen Angriffen nichts.
Am 24. nimmt Turenne mit den bei Wachshorstaufgestellten Truppen eine Stellung-bei Gamöhorsi, mitdem rechten Flügel-an der Acher, wodurch er sich also demlinken Flügel MontecucüliS bis auf eine halbe Meile nähert.
Am 25. schlagt man sich um den Besitz des DorfesGamShorst, der dem französischen Feldherrn verbleibt, wor-auf dieser 6 Bataillons und 1<i Schwadrons bei Achern auf-stellt, um die Straße über Rcnchcü nach Offcnburg zu decken.
Auf diese Weise sah sich Montecuculi immer mehrin seiner Verbindung mit Offcnburg und Caprarü unter-brochen. Turenne war nun schon im Besitz der Achereine halbe Meile von Montccuculis Stellung, hinter wel-cher sie wegstoß. Diese Umstände veranlassen bei Möntc-cuculi den Entschluß, eine andere Stellung zu nehmen.Er geht in der Nacht vom 25. zum 2b. Juli nach Nie-der-Sasbach, also dem bei Achern aufgestellten französischenCorps gegenüber, und an derselben Straße die über Ren-chen nach Offcnburg führt. Zugleich trifft von Offenburz