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Kirche geworden sind. Nach und nach kommen beide Ar-meen an, ein tief eingeschnittcncr Bach trennt sie beide,so daß es fast nicht möglich ist, daß in dieser Stellungdie eine von der andern angegriffen wird. Es entspinntsich indeß eine Kanonade,, bei der Mittags um 2 UhrTrimme von einer Kugel gelobtet wird.
Bei der französischen Armee entsteht eine große Nie-dergeschlagenheit und augenblicklich ein großer Zwist überden Oberbefehl. Die General - Lieutenants Vaubrun undLorgcs machen ihn einander streitig und können sich nurmit Mühe dahin einigen, ihn gemeinschaftlich zu führen.
Unter diesen Umständen bleiben die Franzosen in ei-ner Art Uncntschlossenheit den 27. und 28. in ihrer Stel-lung, die sie sogar verschanzen. Montccuculi, obgleich vondem Tode Turennes auf der Stelle durch einen Deserteurunterrichtet, wagt cS doch nicht, die französische Armee indiesen drei Tagen anzugreifen. Er begnügt sich ihre rechteFlanke längs dem Gebirge zu umgehen und ihnen dadurchBesorgniß wegen der Brücke einzuflößen.
Die französischen Generale leiden Mangel an Futterund dies wird Veranlassung, daß sie auf das linke Uferdes Rcnchcnbachö in ihr Lager von Frcistädt zurückkehren,welches sie den 29. und 30. ausführen. Kaum sind siedort angekommen, so werden sie wegen des Postens vonWilstädt und wegen ihrer Verbindung mit ihrer Bruckebesorgt; sie dctachircn eiligst nach dem erstem Ort, wo sichdie Deutschen auch wirklich schon zum Angriff anschicken,und nehmen mit der Hanptmacht noch am 30. eine Stel-lung bei Neumühl hinter Wilstadt. Montccuculi ist andiesem Tage mit der Hauptmacht nur bis in die Gegendvon Rcnchen gegangen.
Den 31. entsteht wieder ein großer Zwist unter den