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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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meistens nur vom Futter zu verstehen ist) und worin einfür diese Zeit nicht unwichtiger Offensivzwcck lag, kanner sogar dadurch den deutschen Rcichsständcn Scheu ein-flößen und also einen politischen Zweck erreichen, wie erdies in seinen Berichten mehr als einmal sagt, so könnenwir uns gar nicht wundern, wenn er nicht nur sein gan-zes Bemühen und große Anstrengung auf diesen Gegen-stand richtet, sondern sich um seinetwillen selbst in eineLage begicbt, die, wenn sie auch nicht so gefährlich war,wie sie uns auf den ersten Anblick erscheint, doch immerder entfernten Möglichkeit einer großen Niederlage unter-worfen blieb; wir meinen seine wunderbare Aufstellungauf dem rechten Rhcinufer. Eine Ausdehnung von an-fänglich drei Meilen, später fünf, mit dem Rücken gegenden Rhein dermaßen, daß in den meisten Stellungen kaumeine halbe Meile Land hinter ihm war und nur ein Rhein-übergang, der auf einer fragilen Schiffbrücke ganz aufseinem äußersten rechten Flügel eingerichtet war, sogarfünf Tage lang, als die Brücke von Ottcnhcim nach Al-tenheim gebracht wurde, ganz ohne Brücke; das istnach unsern jetzigen Begriffen etwas so Wunderbares, daßman im ersten Augenblick erstaunt und sich auch späternicht leicht ganz damit aussöhnen kann. Wenn diese Stel-lung nicht ein ungeheurer Unsinn war, wie sie jedem Un-befangenen von uns auf den ersten Anblick erscheinen wird,sondern wenn sie eine wohlüberlegte, treffende und sogarvorsichtige Maßregel war, so machen wir darauf ganzausdrücklich aufmerksam, um an diesem kräftigen Beispielzu zeigen, wie wenig die allgemeinen Beziehungender Stellungen durchgrcifcn und über ihrenWerth entscheiden, und wie sehr das Örtlichste,