Hennegau und geht mit 28 Bataillonen und 68 Schwa-dronen unterhalb Conde über die Schclde, dann überLeuze unterhalb Oudcnarde noch einmal über diesen Fluß,bei Dcinse über die LyS, wo er den 22. Mai ankommtlind ein Lager bezicht. Hier bleibt er drei Wochen biszum 16. Juni stehen, fouragirt die Gegend bis an dieThore von Gent, während Castanaga sich diesem Orte mitscincn 15,000 Mann genähert hat. Den 16. Juni brichtLuxemburg auf, läßt 10 Bataillone und 80 Schwadronenzur Verstärkung HumiereS in West-Flandern zurück undgeht mit 18 Bataillonen und 38 Schwadronen über Lruze,St. Guilain hinter Mons weg nach der Gegend von Wal-court bei Philippcvillc. Die Hauptarmes der Verbündetenist nämlich ins Feld gerückt und scheint die Richtung aufdie Sambre zu nehmen. Brandenburger und Lütticher sindnoch nicht angekommen.
Dies veranlaßt den Hof, Luxemburg an die Sambrezu schicken, wo er sich mit Gournay vereinigt und vonBoufslcrs unter Rubantcl eine Verstärkung von 18 Ba-taillonen und 30 Schwadronen erhält, so daß seine Machtnun 45 Bataillone und 91 Schwadronen beträgt; davondetachirt er 4 Bataillone nach Conde, so daß nur 41 übrigbleiben und man die Macht der Franzosen etwa 40,000Mann schätzen kann. Er beschließt damit über die Sambrezu gehen und so Waldeck anzugreifen, wenn sich die Ge-legenheit dazu eignet.
Der Prinz von Waldeck ist über Löwen und Wawreherangerückt und hat ein Lager oberhalb Charlcroi hinterdem Piüton genommen. Die Sambre ist theils von Ka-vallcricposten, theils von einigen aus Namur abgesandtenJnfantcricpostcn beobachtet, welche ein Paar Schanzen anden Furchen besetzt haben. Den 29. Juni vertreibt Luxcm-