vcllcs nach Brüssel, wurde dort durch die Engländer undHannoveraner/ so wie durch einige holländische Truppen wie-der verstärkt. Luxemburg blieb auf dem Schlachtfeld«: ste-he«/ nahm bald dieses / bald jenes Lager und trieb Con-tributioncn ein bis Löwen. Von einem Verfolgen derGeschlagenen ist mit keinem Wort die Rede. Den 16. Julischickt er 14 Bataillone und 33 Schwadronen an Bouff-lcrs zurück. Einige Tage später mußte er noch 5 Ba-taillone folgen lassen / weil der Hof die Nachricht hatte,daß die Brandenburger ihren Weg gegen die Maasnähmen.
Bald nach der Schlacht hatte man an die Unterneh-mung einer Belagerung gedacht. Dazu Namur, Char-leroi, Mons oder Ath wählen wollen; der Hof war fürNamur, Luxemburg für Ath; ehe sich beide noch einigenkonnten traf die Nachricht von der Schlacht an der Boynein Irland ein, wodurch Wilhelm III. auf dem Thronevon England befestigt wurde, und diese Hiobspost veran-laßte, daß man von Seiten Frankreichs jede weitere Ideevom Angriff für dies Jahr aufgab.
Waldcck zog Ende Juli die Lütticher und Branden-burger an sich rückte nun wieder gegen die Scheide vor.Hierauf zog Luxemburg Anfangs August den MarschallBoufflcrs wieder an sich; den 22. mußte dieser aber mit4 Bataillonen und 8 Schwadronen an die Mosel abrücken,weil man fürchtete, daß einige Kontingente des deutschenReichs, die bei Mainz übergegangen waren, sich dahin wen-den könnten.
Im Monat September schob sich Luxemburg langsamgegen die Scheide und LyS hin, beschäftigte sich damit, dieStädte, welche die Verbündeten zur Sicherung ihrer Win-terquartiere hatten benutzen können, so wie die Schleusen