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welche eben abmarschiren wollte»/ um den rechten zu un-terstützen/ wurden von der französischen Reiterei gefaßt undfest gehalten; aber eö war vergeblich/ sie konnte nicht indas Fußvolk eindringen und von 12 bis 15 Schwadronenunterstützt bewerkstelligten sie ihren sehr chrenwcrthen Rück-zug vollkommen glücklich.
Die kleine Gette floß dem Schlachtfelde ungefähr4000 Schritt im Rücken ziemlich parallel mit der Frontdesselben; die Folge war/ daß beide Flügel auseinanderge-sprengt wurden und der linke sich nach Diest der rechteaber nach Löwen zurückziehen mußte. Auch wird wahr-scheinlich viel von den verbündeten Truppen in der Getteverunglückt sein. An Gefangenen aber hat es den Fran-zosen nicht viel eingebracht, welches sich auch erklären läßt/da der Fluß doch nicht so dicht hinter der Stellung floß/daß viel hätte abgeschnitten werden können. Da die Fran-zosen nicht über diesen Fluß ginge«/ so diente derselbe al-lerdings nach der Schlacht zu einer Schutzwchr. Wärenaber die Franzosen über den Fluß gefolgt/ so hätte dasZersprengen der feindlichen Armee große Folgen herbeifüh-ren können. Auch muß man wohl der nahen Gette zu-schreiben/ daß sich so wenig Geschütz rettete/ denn von01 Geschützen gingen 84 verloren.
Es giebt wenig Schlachten worin die Vertheidigungder Dörfer eine solche Rolle gespielt hätte. Lacr und Neer-windcn auf dem rechten Flügel/ Rumsdorp vor dem lin-ken und Necrlanden in der linken Flanke. Wenn manunparteiisch urtheilt/ so sind es gewiß allein die Hindernissedes Zugangs gewesen/ welche die Dörfer den Franzosendarboten/ wodurch das Gefecht zehn Stunden lang hinge-halten wurde; es ist nicht zu bezweifeln/ daß es ohne die