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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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tegischen Verhältnisse des Feldzugs betrifft, nämlichdie genaue Darlegung der wesentlichen Umstände vor denbeiden Schlachten, eben so fragmentarisch und dürftig wiewir es nur von irgend einem Feldzuge des 17ten Jahrhun-derts haben.

DicHauptgegenstände auf welche es ankommen würde find:

1. Eine authentische und vollständige Schlacht-ordnung der Wellingtonschen Armee, aus welcher mandie Bestimmung der Truppen und die Eintheilung des Be-fehls gehörig entnehmen könnte. In der welche wir gege-ben haben, ist z. B. die hannöversche Landwchrreserve unterGeneral Decken zur Hauptreserve gezählt, sie stand aberganz auf dem rechten Flügel, hat die Schlacht nicht mit-gemacht und scheint zur Besetzung einiger Platze, wie Ant-werpen, Ostende und Ppern, bestimmt gewesen zu sein.

Die zur Division Colville gehörige Brigade Lyon stehtin Nieuport, kommt auch nicht zur Schlacht, war ver-muthlich auch Besatzung.

Das Iste Korps unter Prinz von Oranien welchesden rechten Flügel haben sollte, steht in der Dislocationauf dem linken; eben so ist die Ordnung der Divisionen,z. B. Perponcher und Chaffe, verkehrt. Von der nieder-ländischen Kavalleriedivision Collaert erfährt man nicht be-stimmt welche Rolle ihr bis zum 18. aufgetragen war.Kurz was wir von der Schlachtordnung dieses Heeres wis-sen, ist mit so viel Verwirrung durchzogen, daß diejenigenVorstellungen welche bei der strategischen Betrachtung einesFeldzuges von der bloßen Schlachtordnung ausgehen undauf sie zurückführen und deren immer eine große Anzahlist, hier fehlen oder ungewiß umherirren.

2. Die Vertheidigungsansialten und Absich-tendes Herzogs von Wellington. Welche Plane Blü-