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der Nacht nach Hannut gekommen sein würden, so hatteer mit großer Anstrengung den 16. Nachmittags mit derAvantgarde, mit den übrigen aber gegen Abend eintreffenkönnen. Man steht daß die Zeit nirgends zureichen wollte.
Diese beiden Befehle wurden nach Hannut geschicktwo General Bülow eintreffen sollte und erwartet wurde,daher sie dort liegen blieben. General Bülow war aberden 15. noch in Lüttich geblieben und erhielt diese Befehleerst den 16. Morgens 10 Uhr; die Differenz in der Zeitwurde nun so groß daß er erst den 17. früh 3 Uhr beiHaute et baffe Bodecüe, 1 Stunde nördlich von Gem-bloup und 3 Stunden vom Schlachtfelde, anlangte. Wäreer 12 Stunden früher gekommen so hätte er die Schlachtvon Ligni noch entscheiden können.
Daö 3te Armeekorps erhielt auch durch einen Zufallden in der Nacht vom 14. auf den 15. ausgefertigtenMarschbefehl erst den 15. Morgens um 10 Uhr; nichts-destoweniger befand es sich den 16. um 10 Uhr auf demSchlachtfelde, nachdem es bloß einige auf Vorposten be-findliche Truppen zurückgelassen hatte. Daö 2te Armee-korps traf kurz vorher ein.
§. 21 .
Wellingtons Versammlung.
Die Nachrichten welche Feldmarschall Blücher am 14 .hatte und die ihn bewogen in der Nacht vom 14 . auf den15. die Versammlung seines Heeres zu befehlen, scheinenLord Wellington noch zu keinem entscheidenden Schritt be-stimmt zu haben. Selbst als er den 15. Abends die Mel-dung erhielt daß General Zieten bei Charlcroi angegriffenfei und von der französischen Hauptarmee zurückgedrängt