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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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griffen hatte also die Nacht vorher und den ganzen Tagin Bewegung und im Gefecht begriffen war/ so konnteman mit ziemlicher Bestimmtheit vorhersehen daß er dieNacht Nichts weiter unternehmen könnte/ ja daß er selbstden andern Morgen nicht sehr früh seinen Angriff fort-setzen würde. Eö war also vorauszusehen/ daß/ wenn am16. bei Sombrcf eine Schlacht Statt finden sollte/ stc erstNachmittag anfangen würde und daß also die Armeen bisMittag Zeit zu ihrer Versamntlung behielten.

Der Verlust des Generals Zictcn am 15. wird auf1200 Mann angegeben/ man kann ihn wohl 2000 rech-nen. Mit diesem Opfer also hatte das Iste Korps diefeindliche Armee 36 Stunden aufgehalten welches ein nichtungünstiges Resultat ist.

Nur das Centrum und der rechte Flügel der Fran-zosen waren dem General Zieten gefolgt. Über den linkenFlügel gab Bonaparte dem um 4 Uhr in Charlcroi an-kommenden Marschall Ney den Befehl und die Weisungdamit gegen die englische Armee auf der Chaussee überFraöne bis Quatrebras vorzudringen/ Alles was er an-träfe über den Haufen zu werfen und an jenem ThcilungS-punkte der Straße Stellung zu nehmen.

Ney hatte das 2te Korps/ Reille/ bei Gosselies ge-funden/ eine Division desselben/ Girard/ gegen Fleurus de-taschirt/ das Iste KorpS/ Erlon/ aber noch zwischen Mar-chienne und Gosselies. Er traf bei Fraöne auf eine Bri-gade der niederländischen Division Perponcher/ und hatte/da er von der Division Girard die Meldung bekam daßsich bei Fleurus große Massen zeigten/ nicht den Muth bisLlluatrcbras vorzudringen/ theils weil er seine Truppen nichtbeisammen hatte/ theils weil er besorgt sein mochte sichvon der Hauptcntscheidung zu sehr zu entfernen; er be-