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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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der Fronte durchzuringen. Nun war bis auf die Infan-terie der Garden die ganze Masse der französischen Armeeinö Gefecht gebracht und dieser Kampf dauerte nun nochein Paar Stunden ohne eigentlichen Erfolg fort/ nämlichbiö gegen 7 Uhr. In diesem Kampfe wurden die gegen-seitigen Kräfte immer mehr erschöpft/ und die Meinung istziemlich allgemein gewesen daß Wellington sich kaum nochder fernern Anstrengungen der Franzosen habe erwehrenkönnen/ daß er auf dem Punkte gestanden habe daöSchlachtfeld zu verlieren.

Aber diese Meinung bedarf doch einer nähern Bestim-mung. Wellington fühlte sich um 5 oder 6 Uhr wahr-scheinlich so geschwächt daß/ wenn er an die noch in Re-serve stehenden Garden dachte und den entscheidenden Stoßvon diesen gegen sich gerichtet sah/ ohne daß ihn diePreußen abwendete«/ er sich zu schwach und daö Ganze inGefahr sehen mochte. Aber wenn man von den Gardenabsirahirt und bloß auf Das sieht waö etwa um 6 Uhr miteinander im Kampfe begriffen war/ so scheint eö doch daßder Erfolg sich noch mehr für den Lord Wellington neigteals für die Franzosen. Wenn man auch zugiebt daß dieverbündete Armee/ weil sie nicht auö so guten Truppen be-stand/ merklich mehr geschwächt worden sei als die französi-sche/ so muß man doch nicht vergessen daß Wellingtont>8/000 Mann stark war/ der Theil der französischen Ar-mee aber der gegen ihn focht etwa nur 45/000. Auchscheint eö/ da die Franzosen schon die ganze Kavallerie an-wendete«/ daß ihre Jnfanteriercserven ganz erschöpft gewe-sen sind/ und wenn man an die grenzenlose Verwirrungdenkt in der sich ein Paar Stunden später Alles befand/so kann man eö kaum bezweifeln- Dagegen scheint LordWellington doch immer noch viele Truppen gehabt zu ha-