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fen konnte, als umgekehrt Blücher zum Bestà Welling-tons. Blücher kannte seine eigene Lage genau und wußtedaß Wellington intakt war, dieser aber kannte nur seineeigene Lage und nicht die von Blücher. Bonaparte ließBlücher zu früh loö, in der Art von Geringschätzung undÜbermuth die ihm oft eigen gewesen ist; auch war der Ge-danke Brüssel schnell zu bekommen ihm zu anziehend. Erhat denselben Fehler im Jahre 1813 nach der Schlachtvon Dreöden und im Jahre 1814 nach den Gefechten ander Marne gemacht. Dort hatte er der großen Armee bisüber Prag hinaus, hier Blüchem bis an den Rhein ganzrücksichtslos folgen sollen; es ist fast nicht zu bezweifeln,daß er in beiden Fällen die ganze Wucht der Ereignisse indiesem Schwünge mitfortgerissen und einen gänzlichen Um-schwung der Verhältnisse herbeigeführt hätte.
In allen drei Fällen hat Bonaparte, der gewohnt warden Besiegten lange vor sich her siiehen oder wie Beaulieunach der Schlacht von Montenotte unschlüssig zaudern zusehen, nicht an ein so frühes Standhalten und Umdrehendes Geschlagenen geglaubt. Dies lag in der ihm eigenthüm-lichen Geringschätzung seines Gegners.
Dies Letztere ist mehr ein Irrthum als ein Fehler.Aber wir behaupten daß in allen drei Fällen das Wech-seln der Richtung der totalen Wirkung geschadet hatund daß die Motive welche dieses Wechseln veranlaßt ha-ben, nicht stark genug waren um von dem allgemeinenGrundsätze unserer Theorie abzuweichen; insofern müssenwir es also als einen wirklichen Fehler betrachten.
Aber wenn wir jetzt im Überblick der ganzen Reihevon Ereignissen deutlich einzusehen glauben daß sich hierein Fehler in Bonapartes Handeln findet, eine Abweichungvon dem Gesetze nach welchem die Linie seiner Kometen-