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hältnisse den Erfolg schon untergraben hatten, dann konnteein Sieg des kleinen christlichen Haufens über einen Theilder asiatischen Macht wirklich entscheiden.
Dieser Theil der asiatischen Macht war zwar mei-stens noch so groß, daß das Mißverhältniß Erstaunen er-regt, aber er umfaßte doch niemals das Ganze. Wenndie europäischen Armem äußerst selten Hre Entscheidungenmit dem Ganzen oder auch nur mit drei Viertel desselbengeben, so ist es, weil sie hundert Veranlassungen zumTheilen und Entsenden haben, oder auch nur zu habenglauben. Die Asiaten aber sind noch gar nicht einmal da-hin gekommen, das Widersinnige einer theilweisen, unzu-sammcnhangcnden Kraftansircngung einzusehen. Auch magdie Unbehülflichkeit ihrer großen Massen Yen zusammen-hangenden Gebrauch oft unmöglich machen. Es ist beiden Astaten nichts Ungewöhnliches, daß sich ein Theil desHeeres schlägt und schlagen läßt, während der andere nurzusteht. So wird es erklärlich, wie die kleinen christlichenHaufen gegen einen zehn- bis zwölfmal überlegenen Feindso große Entscheidungen herbeiführen konnten. :
In dem ersten Kriege Sobieöky's gegen die Türkenist das Mißverhaltniß der Macht meistens viel - größer,wie es je zwifchm Ungarn oder Östrcichcrn und den Tür-ken gewesen ist. Nun muß man zwar sagen, idaß dieMasse der feindlichen Macht in den polnischen Kriegennoch viel lockerer und ungediegcner war; sie bestand näm-lich dem größer» Theil nach aus Kosacken und Tartaren,also aus wenigen Türken. Jette beiden Völker aber stan-den den Türken in der Kriegführung unstreitig weit nach,weil sie eigentlich nichts als eine tartarische Miliz waren,während bei den Türken Janitscharen und Spahis stehendeTruppen und zwar in mancher Beziehung ganz vortreffliche