Masts an. Er stürmt diese Linien/ die von einigen tau-send Tartaren vertheidigt werde»/ fast ohne Verlust unddringt dann / nachdem er den General Lcontief mit13,000 Mann gegen Kinburn detachirt hat, längs derKüste des schwarzen Meeres in die Halbinsel über Koslowbis Baktschi -Serai vor, wo er Ende Juni's ankommt.Der Kan der Krim, obgleich an der Spitze von 100,000Mann laßt sich in kein namhaftes Gefecht ein. NachdemKoslow und Vaktschi- Serai zerstört worden sind, kehrtMünich im Juli über Aschmctschet, also durch die Mitteder Halbinsel nach Perekop zurück, wo er den 17. Julieintrifft und bis zum 28. August bleibt, dann die Linienschleifen läßt und seinen Rückweg nach den Linien derUkraine nimmt, die er Ende Septembers erreicht. DieTartaren hatten sich in der Halbinsel theils nach Caffagewendet, theils in die südlichen Gebirge gezogen. Münich,dessen Armee in der ganzen Zeit besonders an WasserMangel gelitten hatte und durch Krankheiten sehr geschwächtwar, glaubte nicht mehr wagen zu dürfen nach Caffazu folgen, so daß dieser Ort ungestört blieb. Lascy hatteAsow welches von 3« bis 4000 Mann Türken verthei-digt wurde, erobert und dann die Richtung nach derKrim genommen, von welcher er jedoch, als er Mü»nich's Rückzug erfuhr, nach der Ukraine umkehrte. Leontiefhatte Kinburn fast ohne alle Vertheidigung genommen.Der Verlust welchen die Russen in diesem Fcldzuge hat-ten, belief sich auf 30,000 Mann, d. h. die Hälfte allerStrcitkräfte; das hieß, die Plünderung etwas theuerbezahlen.
Die Linien von Perekop. Sie waren eine Meilelang, zwar von sehr starkem Profil (zwanzig Fuß Graben-