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tiefe) aber ohne alle Verkleidung, mithin leicht zu ersteigen.Sieben steinerne Thürme und der feste Platz Pcrckop ent-hielten 60 Geschütze. Die Linien wurden ohne Verlust'cr-stiegen und einer der Thürme mit wenigem Verlust durchAersprengung der Thüre forcirt, worauf sich die übrigensammt der Stadt ohne weiter» Widerstand ergaben. Aneiner Scitenvertheidigung des Grabens scheint es den Li-nien wie den Thürmen ganz gefehlt zu haben.
Die Verpflegung. An Futter fehlte es nie we-gen der Natur des Bodens, an andern Lcbcnsmittcln aberoft. Doch wurden häufig ungeheure Herden von Scha-fen den Tartarcn abgenommen, welches dann eine großeAushülfe war, so daß die Armee sich doch hauptsächlichaus der Gegend ernährt hat. Holz und Wasser fehltenam meisten.
Die Verbindungslinie. Sie wurde durch kleine Re-douten die von 20 bis 30 Mann vertheidigt wurden, gedeckt.Sie waren eine bis zwei Stunden von einander entfernt,je nachdem Holz und Wasser es gestatteten. An andernOrten.waren größere Verfchanzungen zu 4« bis 500 Mannangelegt. Der Weg, welcher auf diese Weise durch dieSteppen bis an die Linien der Ukraine gedeckt wurde, be-trug über hundert Meilen. Die Tartarcn wagten sich niean den Angriff dieser kleinen Schanzen; ob sie gleich sonstin der zweiten Hälfte des Fcldzugcs häufige Flankenunter-nehmungen mit kleinen Haufen versuchten und den Russenvielen Abbruch thaten. Feldmarschall Münich fand aberjene Art seine Verbindungslinie zu sichern, wie GeneralManstcin erzählt, doch nicht so Vortheilhaft, um sie inden folgenden Jahren wieder anzuwenden. Er fand dieSchwächung des Heeres dadurch zu bedeutend, und fürch-
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