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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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von nahe an hundert Meilen hatte. Der Dienst in die-sen Winterquartieren zur Besetzung des ungeheuren Cor-dons war äußerst anstrengend; namentlich das beständigeAufeisen des Dnieperö; alles dies aber konnte doch nichtverhindern/ daß die Tartarcn sich regelmäßig im Winterfür die bei ihnen während des Sommers verübten Ver-heerungen durch Streifzüge kleiner Haufen rächte»/ welcheDörfer ausplünderten, ansteckten, Vieh und Menschenwegtrieben. '

§. 3.

Der^Feldzug von 1738.

(1738.). Übersicht des Feldzuges. Der Feld-marschall Münich sollte mit 60/000 Mann gegen denDniester marschiren und Vendcr oder Chotzin nehmen,Lascy aber mit 35/000 Mann wieder nach der Krim zie-hen und wo möglich Caffa angreifen und zerstören. Die Öst-reicher hatten von den Rüsten verlangt, daß sie 30,000Mann zu ihrer Armee stoßen lassen sollten. Münich hattedies verhindert, weil er natürlich lieber aus seinem eigenenKriegstheater bleiben wollte.

Anfangs Mass ging die Armee über den Dnieper,kam Ende Juni an dem Bug an, brachte den Juli zwi-schen Bug und Dniester zu und erreichte Anfangs Augustdiesen Fluß, ohne ihn zu überschreiten. Mangel an Le-bensrnitteln, eine Menge von Krankheiten, besonders eingroßer Verlust an Pferden und Ochsen, und die in derMoldau und Watlachei herrschende Pest waren die Ursa-chen, daß dieser Feldzug so ohne Resultat verstrich. Obsich gleich eine türkische Armee der russischen gegenüber