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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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weg der gewaltsamen Entscheidung vor. Daß Friedrichdem Großen dies gelang, trotz des großen Preises, wel-cher in dem Verlust einer Provinz wie Schlesien lag, undtrotz des allgemeinen Neides aller andern betheiligten Für-sten, lag in den Verhältnissen. Von allen Feinden Öst-reichs war nur Preußen und Frankreich in Betrachtungzu ziehen; das Abtreten der Anderen konnte wenig helfen,weil sie zu unbedeutend waren. Nun wäre es allerdingsnatürlich gewesen, daß Östreich den Franzosen einige Städtein den Niederlanden abgetreten und diese dadurch beschwich-tigt hätte; dadurch wurde Östreich nicht viel kleiner undFrankreich nicht viel größer, während die Abtretung einessolchen Landes wie Schlesien nicht allein Östreich vielmehrschwächte, sondern auch einen Nachbarn zum wahren Ni-val erhob. Allein Maria Theresia glaubte Schlesien inder Folge leichter wieder nehmen zu können, als was siean Frankreich abtrat; es war ihr um die RückcrwerbungLothringens zu thun, in Frankreich war die Partei derBrüder Belleisle für die Schwächung Östreichs und sokonnte Friedrich der Große dem alten Fleuri in der Schlau-heit den Sieg ablaufen und sein Schlesien in Sicherheitbringen.

§. 8 .

Deckung der seitwärts gelegenen Provinzen.

Der König unterließ in diesen beiden Kriegen nie,Oberschlesien durch ein besonderes Corps zu decken, in derThat würden die ungarischen leichten Truppen ohne dieseMaßregel immer im Besitz von halb Schlesien gewe?sen seilt.