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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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zurückzukehren. Der Entschluß der Sachsen sich nach Pirnazu werfen/ hat diesen Plan ein wenig modifizirt. Nunkonnte der Einfall nach Böhmen nicht mehr so crnsilichwerden; die Einschließung der sächsischen Armee war nundie Hauptsache und das Vorrücken des Königs mit einer26/000 Mann siarken Armee nach Böhmen und dieSchlacht von Lowositz geschah nur zur Sicherung dieserHauptsache. Was der Feldzug des Königs dadurch anUmfang verlor/ gewann er an Intensität/ denn die Gefan-gennehmung der ganzen sächsischen Armee war nach den da-maligen Verhältnissen wichtiger als eine gegen die Östrei-cher gewonnene Hauptschlacht.

§. 12 .

Das Betragen des FelLmarschalls Brown.

Das Betragen der Üstreicher, nämlich des GeneralsVrown isi die Folge gewöhnlicher Ängstlichkeit und Vorsicht.Es war erlaubt/ sich vor Friedrich dem Großen zu fürch-ten/ es war verzeihlich/ daß der General Brown feineArmee/ die einige 30/000 Mann stark war/ für viel zuschwach hielt/ um sich mit der preußischen Armee in Sach-sen zu messen; aber nachdem der König mit 25,000 Mannihm entgegengerückt war, hätte er, wenn er auch in derSchlacht von Lowositz noch nicht gehörig davon unterrich-tet war, und dies Gefecht als eine Art von Rencontrebetrachtet werden kann, doch in der nächsten Woche daraufden Versuch machen müssen, diese vorgeschobene Observations-armee mit seiner Übermacht zu schlagen. Wenn der Ent-satz einer verbündeten Armee, von 20,000 Mann keineSchlacht hervorrufen kann, so giebt es überhaupt keinenGrund zu einer Schlacht. Dieser Moment ist daher alsx 4