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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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lassen. Das Fernere hing dann ab von der Tapferkeit derFührer und der Truppen und von einzelnen Zwischenfallen/deren sich der Feldherr in der Unordnung der Schlacht zurWendung derselben bediente. Nachdem nämlich diese beidenMassen an einander gebracht waren/ mußten sie nothwen-dig bald aus den Fugen der ursprünglichen Ordnung wei-chen/ und es entstand also eine unabsichtliche und unvoll-kommene Gliederung derselben/ eine wahre Anomalie gegendie ursprüngliche Idee/ aber eine bonne fortune für denüberlegenen der beiden Feldherrn/ der nun in dem Chaosnach Einzelnem griff/ um auf den Erfolg des Ganzen zuwirken. Das Vorschieben und Anrennen dieses Ganzengegen das feindliche Ganze geschah anfänglich nach der na-türlichen Idee/ nämlich parallel. Friedrich der Große warder erste/ der auf die Idee kam/ mit einem solchen Gan-zen schief gegen das feindliche Ganze anzurennen/ doch sodaß seine Fronte auf den linken Flügel traf und nichtumgekehrt.

Hatte der Feind gegen einen solchen Angriff gar keineGegenanstalten getroffen/ so würde er gar nicht haben schla-gen könne«/ sondern gleich aufgerollt worden sein; aberda dieser schiefe Angriff doch immer mit der geschlossenenSchlachtordnung eines Ganzen geschah/ so war Zeit nöthig/diese zu bilde»/ und weil man mit so einem Ganzen nichtweit über Stock und Block marschiren kann/ so mußte dieBildung (Aufmarsch) immer unter den Augen des Feindesgeschehe»/ und dieser hatte also immer einige Stunden Zeitzu Gegenanstalten. Diese Gegenanstalten aber konnten dochnur in der Bildung eines Hakens von einem der Flügeloder dem zweiten Treffe«/ oder auch allenfalls (Collin) voneiner kleinen Reserve bestehe»/ denn um das Ganze zu ver-ändern/ dazu fehlte es denen immer an Zeit/ deren Truppen