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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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anmarfchirt kommt/ aufgegeben werden muß/ so daß alleden 12. Königs-Grätz glücklich erreiche»/ wo der Königmit der Hauptarmee eine Stellung genommen hat/ unddurch eine Postenkette über Opotschna gegen die GrafschaftGlatz hin den weiter« Aug dieses drei Tagemarsche langenUngeheuers stchert.

Man fragt stch billig/ wie konnte sich das Alles sozutragen? Daun / welcher dem Könige gegenüberstand/war in der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli aufgebrochen/oberhalb Kremsir über die Morawa gegangen/ und nach ei-nem Marsch von mehr als fünf Meilen gegen Abend beiGroß-Teinitz, eine Meile von Ollmütz, eingetroffen. Friedrichder Große glaubte ihn bei Tobitfchau. Er meinte also,wenn Kcith sich nach Littau zurückzöge, so entfernte er stchin grader Richtung von Daun und würde dann zweiMarsche vor ihm voraus haben. Der König selbst zwi-schen Prosnitz und Tribau (bei Konitz) befand sich unge-fähr da/ wo Daun/ wenn er den Richtweg auf Leutomi-schel gehen wollte/ vorbei mußte und deckte zugleich denConvoi gegen die östreichischen Détachements von dieserSeite/ welche General Buckow befehligte. Die östreichischenDetachementö auf dem rechten Flügel (Laudon/ Zischkowitz/St. Jgnon) waren noch auf der Troppauer Straße/ wosie eben Yen Transport genommen hatten; sie waren alsovon Littau ein Paar Marsche entfernt und es war vor-auszusehen, daß sie noch zu sehr mit dem Transport selbstbeschäftigt sein würden; außerdem schien die Bedeckung desTrains, da sie aus der halben Armee bestand, stark genuggegen solche Détachements. Der Weg, welchen der Königbis Königs-Gratz zurückzulegen hatte, wo er sich füglichaufstellen konnte, weil daselbst mehrere Straßen aus Schle-sien zusammentreffen, betrug nur neunzehn Meilen. Mit