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wirklich, allein am 6. stand Feldmarschall Dann noch beiOllmütz sieben Meilen weit von ihnen; unter diesen Um-standen war von diesen beiden Generalen nicht viel zu for-dern, sie waren immer in Gefahr, es mit einem großenTheil der preußischen Armee zu thun zu haben. Eben sowar es mit den andern Détachements unter Laudon undZischkowitz. Sie blieben der preußischen Armee zur rech-ten, waren ihr aber immer einen Marsch voraus und warenalso sehr gut im Stande gewesen, sich ihr vorzulegen; abersie warteten vermuthlich darauf, daß ihr Feldherr dieseArmee von hinten anfallen sollte, wollten sich allein, zehnMeilen von ihm entfernt, in nicht Allzugroßes einlassenund begnügten sich daher mit einem einzigen Anfall zu gu-terletzt in der Gegend von Holitz.
Auf diese Weise begreift man, wie die Sachen zuge-gegangen, eö wird aber zugleich auch klar, daß Feldmar-schall Daun sich und sein Heer keinesweges bestimmt glaubte,das preußische niederzuwerfen, sondern ihm nur so vielSchwierigkeiten in den Weg zu legen, als sich mit derwohlbesorgtes Erhaltung des eigenen Heeres und ohne das-selbe einer eminenten Gefahr auszusetzen, vertragen würde.Daß sich in eben dem Maaße, als er die Gefahren desHeeres verminderte, die Gefahren für den Totalcrfolgvermehrten, lag außerhalb seines Kalküls.
Der Feldzug in Mähren und Böhmen ist eine unauf-hörliche Begleitung und Deckung ungeheurer Transporte -und die ganze Thätigkeit im Felde dreht sich darum. Zuerstbringt Fouque mit 12,000 Mann Bedeckung den Vela-gerungstrain von Neisse nach Ollmütz, dann soll Ziethenmit 15,000 Mann die Munitions- und Lcbensmittelzufuhrvon Troppau nach Ollmütz bringen, welche von Laudonund Zischkowitz genommen worden; dann hat der Feld-x 6