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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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18,000 Mann herbeizueilen. Er selbst gewann durch einehalbe Kreisbewegung den Östreichcrn einen Marsch nachGörlitz ab, gewann dadurch die Straße von Schlesien undeilte mit 25,000 Mann nach Neisse (inclusive des vonLandshut herangezogenen Fouquefchen Corps), wahrendPrinz Heinrich mit 15,000 bei Landshut blieb. DurchFriedrich des Großen Annäherung wurde General Harschbcwogcn, die Belagerung aufzuheben, und da eine aufge-hobene Belagerung in der Regel eine abgemachte Sacheist/ so konnte Friedrich der Große auf der Stelle umkeh-ren, um nach Schlesien zurückzugehen, wo er nach fünf-zehn Tagen, Mitte Novembers wieder ankam, wahrendauch die Armee des Grafen Dohna über Torgau in dieseProvinz einrückte. Nun hatte Friedrich der Große wiedergegen 00,000 Mann in dieser Provinz beisammen, welchesfür Feldmarfchatl Daun bei der vorgerückten Jahreszeithinreichend war, nach Böhmen in die Winterquartiere zugehen. Friedrich der Große schickte nun den Grafen Dohnaabermals nach der Mark, um die Schweden, die noch inder Gegend von Ruppin standen, nach Stralfund hinein-zutreiben und ebenso sich in Mecklenburg und schwedischPommern Winterquartiere zu verschaffen.

Friedrich der Große hatte nun seinen Zweck die Er-haltung dessen, was er noch besaß, vollkommen erreicht.Er hatte nichts an Land eingebüßt und ohne den Fehlervon Hochkirch würde er auch verhältnißmäßig wenig anTruppen verloren haben. Doch betrug auch so sein Ver-lust nicht über 30,000 Mann die er zur Ergänzung sei-nes Heeres im Winter von 1758 zu 59 brauchte.

In diesem ganzen Verlauf ist Alles sehr einfach, na-turgemäß und befriedigend. Ein Punkt giebt zu einer kri-tischcn Frage Veranlassung. Als die Russen herangekom-