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der Gegend zu. Aber dies alles verminderte nur die Ge-fahr und.machte es nicht.unmöglich, eines der längs demGebirge aufgestellten Corps,, mit überlegener Macht nichtblos anzugreifen, sondern ganz zu umgehen, .zu umstellenund 'aufzureiben.... , >... .... •- ,,
î Worauf war nttn des Prinzen Vertrauen hierbei ge-gründet? Vorzüglich iauf die Überzeugung daß fein. Geg-ner entweder gar nichts thun würde, oder wenigstens nichtsohne die größte Langsamkeit und Schwerfälligkeit, daß alsoein Unternehmen wobei eö auf den Untergang eines feinerCorps abgesehen sei, gar nicht zu fürchten wäre; fernerauf die Tapferkeit und moralische Überlegenheit der preu-ßischen Truppen, endlich auf den Vortheil starker Stellun-gen die stch überall darboten. Diese Umstände müssen nichtblos unter dem Gesichtspunkt des individuellen Falles betrachtetwerden, welche immer und also auch noch jetzt, die allge-meinen Grundsätze modistziren, sondern zugleich unter demGesichtspunkt der damaligen Zeit und Kriegöart. 'Daß50- oder 60,000 Mann blos um ihrer Zahl willen dieinnere Bestimmung haben mußten, 30,000 anzugreifen,zu schlagen, und wo möglich zu-zertrümmern, ohne Rück-sicht auf die übrigen Umstände und chen Zusammenhangmit den übrigen Operationen, ein Satz der jetzt ziemlichals Allgemein gültig betrachtet werden kann, war da-mals Etwas ganz Unbekanntes, oder vielmehr etwasNichtvorhandenes.
Daß eine solche Armee jeden Tag oder jede Wochedie. unthätig verstrich, als für sich verloren, als einen Feh-ler ansehen, daß sie es für eine ganz gewöhnliche Auf-gabe halten müsse, vermöge ihrer Überlegenheit und derfeindlichen Zerstreuung der Kräfte, eines ihrer Corps zuumstellen und zu vernichten, war eben so unbekannt;