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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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vielmehr sind die Gefangennchmnng des General Fink beiMaxen 1759 und Fouquü's bei Landöhut 1700, welchesbeides doch nur die ganz natürliche - Folge solcher Postcn-siellungcn waren, wie Aloeblüthen .zu betrachten, die nuralle fünfzig Jahr vorkommen. So war die Richtung derdamaligen Kricgsart; in dieser Richtung befand sich derHerzog von Zweibrucken sowohl wie der Prinz Heinrich.Diese geschwächte,abgetönete, halb crstorbene Kraft deskriegerischen Elementes verminderte alle Gefahren und dieüberlegene Keckheit des Prinzen durfte es wagen, sich nichtallein' gegen die große Übermacht im Besitz des weitlauf-tigcn Landstrichs zu behaupten, sondern noch kleine positiveVortheile an sich'.zu reißen.' Wir'sehen also, wie in denschlesischcn Kriegen" schon der Grund gelegt ist zu dem Cor-donsystem, welches im Revolutionökriege bei den deutschenArmeen eine so schlechte Rolle gespielt hat) und mit Un-recht für eine neue schlechte Erfindung gehalten wordenist. Aber freilich ist ein höchst wesentlicher Unterschied derHauptgegenstand dieser Betrachtung. ' Der Prinz Heinrichfühlte seine und feiner Truppen moralische Überlegenheit,sie stieg in ihm bis zur Keckheit und Geringschätzung, -undder Erfolg hat dièses-: Selbstgefühl gerechtfertigt; die. deut-schen Armeen im Revolutionökriege, oder vielmehr ihreFeldherren fürchteten die Gegner/ suchten auf Bergen,hinter Schluchten, Schanzen und -Verhauen Schutz, undmeinten, dies Einzige bliebe- ihnen als eigenthümlicherVorzug, daß sie es wohl verstanden, ein Heer mit einemGebirgöabfchnitt innig zu verschmelzen, und diese Multi-plikation ihrer Kräfte bis zu einer wissenschaftlichen Künst-lichkeit zu treiben.. . > *