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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Graf Dohna (jaffe vielleichf sehr Rechf, sich nichf zufheilen, aber er Haffe in jedem Fall Unrechf, wenn er ineinem Lager ankam und von seinen Pafrouillen und Feld-wachen die Nachrichf bekam, der Feind marschire ihm rechfö'oder links, sich von seinen Unfergeneralen einreden zulassen, es sei dies blos die Folge der schlechfgewählfenSfellung, ein bischen mehr rechfö oder links, würde ihnvor der Gefahr sichern, von Schlesien oder der Mark ab-geschniffen zu werden.

Wenn die Russen durch 26,000 Mann aufzuhalsenwaren, so konnfe es vielleichf am ersten geschehen, wennGraf Dohna sie ziehen, sie ungehinderf die Richfung nachSchlesien einschlagen ließ, und auf der Frankfurfer Sfraßein ihrer Flanke stehen blieb. Haf je eine Flankenstellungeine große strafegische Kraff haben können, so würde eswohl hier gewesen sein, weil es den Russen noch efwasNeues war, und ihnen wegen des unendlichen Trosses auchleichfer gefährlich werden konnfe.

Aber auch um ihnen eine Schlachf zu liefern, selbstum sich ihnen wieder grade vorzulegen, war dieses ängst-liche Rechfö - und Linksschieben nichf nöfhig ; bei derSchwerfälligkeif seiner Gegner konnfe Graf Dohna einPaar Märsche leichf wieder einbringen, wie das Beispielseiner eignen Bewegung zur Schlachf von Kay hinläng-lich zeigf.

§. 48.

D i e Schlacht bei Kay.

Diese Schlachf bei Kay ist eine gufe Widerlegungder Nafuralistenfheorie: daß angreifen, auf demMarsch angreifen, mis rücksichfsloser Geschlos-senheit daraufgehen, ein unfehlbares Missel zum

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