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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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123
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Straßen, die aus der Gegend von Königin-Grätz nachSchweidnitz führen.

§- 52.

Das Lager von Schmotseifenspielte in diesem Jahr zum erstenmal eine Rolle, indemder König darin vom 10. bis Ende Juli, und hieraufder Prinz Heinrich bis Ende August gegen Daun odereinen Theil seiner Macht standen. Man muß es gleichfallsals eine Flankenstcllung und zwar gegen die aus Böhmennach der Lausitz und über Friedland nach Schlesien führen-den Wege anfehn. Zu bemerken ist daß im Jahre 1758wo die Verhältniße ungefähr dieselben waren, als der Kö-uig gegen die Russen und Daun nach der Lausitz zog, derMarkgraf Carl diese Stellung nicht genommen sondern sichbei Löwenberg hinter dem Bober gelagert hatte.

§. 53.

Friedrich des Großen Feldzrrg.

Betrachtet man des Königs Verfahren nur ganz imallgemeinen, so findet man dasselbe wieder seinen Umstän-den ganz angemessen und folgerecht. Er wartet die Schritteseiner Feinde ab, ist mit seinen Schlachten so sparsam alsmöglich, sucht also seinen Erfolg in den Versäumnissen sei-ner Feinde zu finden. Durch die Zerstörung der feindli-chen Magazine, die Zurücktreibung der Reichöarmee nachFranken und Beitreibung von Contributionen, suchte ersich kleine Vortheile zu verschaffen, ehe die Unternehmun-gen seiner Gegner ihm zu sehr die Hände banden. Gehtman mehr ins Einzelne, so entsteht wieder dieselbe Fragein Beziehung auf die Russen, die wir beim vorigen Feld-zug gethan haben; ob der König nicht hätte abwarten