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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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135
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Hand/ oder vielmehr die Fingerspitze gegeben hatten/ wah-rend es doch ganz einfach war und immer fein wird/ daßnur jeder seines Orts darauf zu gehn braucht/ um in derWirkung zur Einheit zu gelangen.

Wenn aber Dann-die Russen durchaus bei sich habenwollte/ warum mußte denn die Vereinigung in der Nieder -Lausitz geschehen/ wo beide Theile sich in einer ganz ver-schrobenen Lage befanden? Warum gingen die Russen nichtnach Ober-Schlesien/ oder warum marschirte Laudon nichtnach Posen?

Übrigens wird die Weise wie Daun die Vereinigungbewirkt/ wie eine Art von Meisterstück der strategischenManövrirkunst betrachtet. Die Sache aber ist/ daß vondem Augenblick an/ daß Prinz Heinrich sich nach Saganwandte/ es den Preußen gar nicht mehr möglich war/ dieVereinigung zu verhindern; denn theils waren Haddickund Laudon so stark/ daß sie es eben nicht zu scheuenbrauchten/ mit einem Détachement anzubinden/ theils istder Raum vom Bober bis zur Elbe so breit/ daß mangar nicht einsieht/ wie es ihnen hatte verwehrt werden kön-nen/ die Gegend von Frankfurt durch einen Bogen zuerreichen.

Dieses vierwöchentliche auf dem Sprung stehe«/ dieseinnner länger werdende Spitze nach der Oder hin schienvielmehr das Mittel zu sei»/ eine derbe Ohrfeige zu bekom-men/ und seinen Zweck zu verfehlen.

§. 66 .

Normalstärke einer Armee.

Eine merkwürdige / die Zeit charakterisirende Thesiskommt in Montalembert's Correspondenz vor. Er berech-net die nothwendige Stärke der russischen Armee wentt sie