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elne Belagerung unternehmen soll auf 80,000 Mann, undverlangt, da die Russen nicht über 40,000 anzukommenpsiegen, 40,000 Östreicher dazu. Nun hat dies zwar ei-nigen Sinn, da er dabei an die Belagerung von Stettinoder Glogau denkt, und man also, da die Platze bestimmtsind, auch die Stärke der Armee bestimmen kann, die zuihrer Belagerung erforderlich ist. Aber Montalembert willnatürlich nicht 80,000 Mann auf die Belagerung verwen-den, sondern auch die Observationsarmee daraus bilden.Wie kommt er nun dazu, dieser Armee im Voraus einenbestimmten Grad nothwendiger Stärke beizulegen. Weißer aus Erfahrung, wie groß die Armee ist, die Friedrichder Große den Russen entgegenstellt? Nein! denn dieseist bald 20-, bald 30-, bald 50,000 Mann gewesen.
Warum soll denn nun die Observationsarmee durchaus50- oder 60,000 Mann stark sein? Freilich sind 60,000Mann besser als 30,000, aber wenn die 30,000 von ei-nem andern Punkt weggenommen werden müssen, so hörtdies auf ein Grund zu sein. Offenbar würde Friedrichder Große gegen 30,000 Mann nicht dieselbe Macht ab-gesandt haben, die er gegen 60,000 abgesendet hätte; ge-gen die Schweden z. B. die doch zwischen 10- und 15,000Mann waren, hatte er in diesem Feldzuge nur 2, bis3000; die Schweden wären also trotz ihrer kleinen Armeeimmer noch sehr überlegen gewesen, wenn sie hätten han-deln wollen.
Die Sache, von der wir hier sprechen/ aber ist: daßdie MilitairS früherer Zeit einen dunkeln Begriff von ei-ner Normalarmee hatten, was größer war, für überstüsstghielten, was kleiner war, nicht gelten lassen wollten.
Beim Marquis Montalembert scheint dieser Begriffsich bei 50,000 Mann festgestellt zu haben; Tempelhoff,