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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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große Kraft drangt/ in den Kriege»/ wo man dem Kriegeselbst/ nämlich der Schlacht zu begegnen fürchtet/ wird manden Vortheil/ sich unter bessern Umständen hinter der Fe-stung zu schlage»/ dem Vortheile/ sich vielleicht gar nichtschlagen zu dürfen/ immer nachsetzen.

§.61.

Die Reichsarmee stellt sich hinter Dann.

Zwei Mal befand sich die Reichsarmee die doch 15-bis 20/000 Mann stark war/ grade hinter der des Feldmar-schalls Daun. Im September und Oktober vier Wochenlang/ als Daun gegen den Prinzen Heinrich vorrückte/ bliebsie hinter dem plauenfchen Grund und wurde erst den18. Oktober auf das rechte Elbufer über Großen-Hain vor-geschickt/ und dann befand sie sich/ während Daun hinterdem plauenfchen Grund stand/ in der Gegend von Pirna.Sie war in beiden Fällen nicht etwa als eine Reserve zubetrachte»/ dann würde Daun sie anders gestellt habe»/sondern es schien nicht der Mühe werth/ sie in die Kampf-linie mit aufzunehmen.

Der Feldzug von 1760.

§. 62.

, Übersicht der Stärke.

(1760.) Des Königs Truppen im Felde waren141 Bataillone und 207 Schwadronen/ man soll sie nachdem Zeugniß aller Schriftsteller nicht über 100/000 Mannschätzen; also 25/000 weniger als im vorigen Jahr. Rech-net man dazu 20/000, die in den Festungen lagen, diemit dem Feinde in Berührung waren, so ist die ganzeMacht 120,000 Mann.