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Die Östreichs hatten etwa 120/000 Mann im Felde.Die Russen erschienen etwa mit 75,000 Mann, nämlich65,000 Mann in Schlesien und 10,000 in Pommern ge-gen Colberg; die Schweden mit 10,000, die Reichöarmeemit 20,000, welches überhaupt 225,OnO Mann macht.Das Verhältniß war also noch ungünstiger als im Jahre1758; welches bis dahin das ungünstigste gehabt hatte,nämlich 130 gegen 220.
Die Vertheilung der Macht im Anfange des Feld-zugs war folgende. Der König mit 50,000 Mann inSachsen, Prinz Heinrich mit 30,000 hinter der Marthezur 'Beobachtung der Russen. Fouque mit 12,000 inSchlesien, Stutterheim mit 8000 Mann gegen die Schwe-den in der Mark.
Daun mit 80,000 Mann in Sachsen und der Lausitz,Laudon mit 40,000 in Schlesien, die Russen im Anmarschvon der Weichsel, die? Reichöarmee aus Frankm.
. §- 63 .
Friedrichs des Großen Feldzug.
Von einer Offensive gegen Östreich ist schon seit zweiJahren nicht mehr die Rede. Den Angriff der russischenArmee bei ihrem Erscheinen hat der König sich auch imvorigen Jahr verleidet; seine Streitkräfte nehmen immermehr ab, bedürfen ülso immer mehr der sorgfältigsten Auf-bewahrung für den äußersten Fall; was konnte der Königin dieser Lage anders thun, als diesen äußersten Fall ab-warten, und wo möglich die Gewalt des Stoßes durchgeschickte Bewegungen zu brechen suchen.
Es ist sein Vortheil in der Hinterhand zu bleiben,wie die Spieler sagen, den Gegner ausspielen zu laffen,und sich dann nach den Umständen zu richten. Von einem
Ope-