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Daun und Lascy marschiren auf der Straße von Vautzen,Görlitz und Lauban auf Löwenberg, der König nördlichderselben über Königsbrück auf Bunzlau. Daun und Lau«don legen sich dem König an der Katzbach vor und tren-nen ihn dadurch von Breölau, dem Prinzen Heinrich undvon Schweidnitz. Der König kommt den 10. bei Liegnitzan, macht den 11. einen Versuch, den linken Flügel derÖsireicher zu umgehen, überschreitet auch bei Goldberg dieKatzbach, kann aber nicht weiter vordringen, weil er dieGegner in zu guten Stellungen findet. Er geht nachLiegnitz zurück, in der Hoffnung sich vielleicht über Parch-witz dem Prinzen Heinrich nähern zu können, in jedem Fallden Weg nach Glogau offen zu haben.
Der König befand sich in dieser Zeit in einem so ge-fährlichen Verhältniß, daß eine eigene Kunst dazu gehörte,nicht darin unterzugehen. Er war mit einigen 30,000Mann abmarschirt; Daun und Laöcy müssen wenigstenszu 50,000 angenommen werden, Laudon zu 30- bis 40,000,er hatte also 80- bis 90,000 Mann gegen sich und dieAbsicht ihnen durch Märsche und Manöver Straßen undVerbindungen abzugewinnen, also weit entfernt ihnen aus-zuweichen und durch Verlust an Boden seine Sicherheitzu suchen, wollte er vielmehr diesen noch gewinnen.
Was der König befürchten mußte, war ein gemein-schaftlicher Angriff der feindlichen Macht auf ihn; daöSystem, welches er dieser Gefahr entgegensetzte, war nachseinen eigenen Worten daö eines Parteigängers. Er bliebimmer dicht unter den Augen seiner Gegner, so daß eineunvermuthete Vereinigung derselben gegen ihn nicht leichtstattfinden konnte, und nächstdem blieb er in beständigerBewegung, gestattete ihrer Umständlichkeit also nicht, durcheinen längeren Aufenthalt in einer Stellung über die besten
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