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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Schlesien zu gehen; indessen vergingen doch noch acht Tagein den bisherigen Manövern gegen Daun und Lascy, underst den 2. Juli trat der König den Marsch an/ ließ denGeneral Hülsen mit circa 12,000 Mann an der Elbeund ging mit einigen 30,000 über Königsbrück und Ma-riastern auf Bautzen, wo er zwischen Dann/ der schon vor-aus nach Görlitz war, und Lascy, der noch einen Marschzurück war, eintraf. Dies und ein nachtheiliges Kavallerie-gefecht/ welches des Königs Avantgarde mit der Lascyschenhatte und welches den König etwas erbitterte, brachte die-sen auf die Idee, sich plötzlich gegen Lascy in der Rich-tung auf Dresden zu wenden. Vielleicht konnte er Lascyeinen derben Schlag beibringen, vielleicht konnte ein schnel-ler Streich auf Dresden gelingen. In Schlesien war docham Ende auch nicht viel zu gewinnen; Fouque war ver-loren und die Festungen konnten einigen Widerstand leisten.Der König dreht also den 9. schnell um, Lascy weicht ei-ligst nach Dresden zurück, um sich dort mit der Reichs-armce zu vereinigen. Der König folgt, geht den 13. überdie Elbe, vereinigt sich mit Hülsen und belagert Dresdenfünf Tage lang bis Daun ankommt/ und dann noch achtTage lang in Daunö Gegenwart, welches aber, da es aufdem rechten Elbufer gar nicht mehr eingeschlossen war,kaum für mehr als eine Bravade gelten kann. Den 28.hebt der König die Belagerung auf und erfahrt zugleichden Fall von Glatz. Nun sieht er seinen Zug nach Schle-sien als dringend und unvermeidlich an. Den 2. Augustbrechen beide Armeen auf dieselbe Weise auf wie vier Wo-chen früher; auch Laudon, der indeß einen Versuch aufBreslau gemacht hat, aber vom herbeieilenden PrinzenHeinrich vertrieben worden ist, kommt wie damals demFeldmarschall Daun wieder bis an den Bober entgegen,