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schaft Glatz hatte. Daun würde also doch wohl damit ge-endigt haben/ sich nach Böhmen zurückzuziehen/ hatte nichtdie Diversion der Russen gegen Berlin ihn auö dieser Lagegezogen. Diese hatten sich der Oder genähert und Daunselbst den 29. Laöcy mit 15/000 Mann durch die Lausitz aufBerlin abgeschickt. Als der König dies erfuhr/ scheint eres Anfangs für eine Demonstration gehalten zu haben/denn er sandte erst ein Corps ab/ um Lascys Bewegun-gen zu beobachten/ und brach erst den 7. Oktober/ als je-ner schon vor den Thoren von Berlin war/ auf. Er mar-schirt mit großer Schnelligkeit auf dem kürzesten Wegeüber Haynau/ Sagan/ Guben auf die russische Haupt-armes und Berlin loö/ nachdem er den General Golz beiSagan an sich gezogen hat. Jene hat sich aber schon wie-der auf das rechte Oderufer zurück und ihre Détachementsvon Berlin an sich gezogen/ während Laöcy nach Torgauhin ausgewichen ist. Der König wendet sich nun gegendie Elbe/ die von der Reichsarmee bis Wittenberg erobertworden ist/ und jetzt besetzt gehalten wird. General Golzkehrt nach Schlesien zurück/ um Cosel zu befreien, wohinsich Laudon noch gewandt hat. Daun ist dem Könige ineiniger Entfernung gefolgt/ und hat sich mit Laöcy beiTorgau vereinigt. Die Russen stehen noch in der Neu-mark und scheinen den weitem Erfolg der Begebenheitenan der Elbe abwarten zu wollen.
Zwei Dinge mußten den König jetzt sehr drücken;der Verlust von Sachsen/ nämlich von Torgau/ Witten-berg und Leipzig und dem dazwischen liegenden Landstrich/wodurch ihm ein großer Theil seiner Hülföquellen genom-men und das Kriegötheater an den Thoren von Berlinaufgeschlagen war/ und die Nähe der Russen/ welche zumersten Mal in der Mark und Pommern Winterquartiere